ADHS Begleitung

Ernährung und Psyche

Ernährung und Psyche? Was soll das denn miteinander zu tun haben? Ich konnte es vor 2 Jahren selbst kaum glauben, als ich den Buchtitel „Gut and Psychology Syndrom“ las. Ein Zusammenhang zwischen dem Darm und der Psyche. Wirklich? Ich probiere ohnehin gerne Neues aus, warum also nicht auch die GAPS Diät austesten. Ich las in den Büchern von Dr. Natasha Campbell-McBride, dass man diese Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum konsequent befolgen müsse, um wirklich Ergebnisse festzustellen. Zuvor hatte ich bereits sehr gute Erfahrungen mit der Verwendung von fermentiertem Lebertran gemacht. Unsere Zahngesundheit hat sich deutlich verbessert und wir haben keine neue Karies mehr bekommen. Die Forschungen von Dr. Weston Price haben mich sehr beeindruckt. Daher probierte ich auch die GAPS Diät mit meiner damals 7 Jährigen Tochter (mit Diagnose ADHS) aus. Wir schafften es 7 Monate konsequent durchzuhalten.

Doch die Kritik aus dem Umfeld war enorm. Kaum einer verstand was ich tat, niemand glaubte daran. Nach und nach änderte sich jedoch die Meinung meines Umfelds, sie sahen Ergebnisse. Trotzdem sagten einige Leute „Bestimmt ist deine Tochter nur älter und reifer geworden und verhält sich daher anders“. Ich war mir jedoch sicher, dass es anders war. Um es zu testen beendeten wir die GAPS Diät nach 7 Monaten und kehrten zu unserer gewohnten Ernährungsweise zurück. Was ist wohl passiert? ADHS Symptome vom feinsten! Schule war nicht nicht mehr möglich. Tägliche Ausraster. Depression. Unermessliche Wut. Lag nicht am Essen oder?

Dann kamen die Sommerferien, 6 Wochen keine Schule. Ich testete wieder, baute viele Elemente der GAPS Diät ein, aber weniger konsequent, mit weniger Druck und einigen Ausnahmen. Ich versuchte ein Bewusstsein bei meinem Kind zu erreichen. Dafür wie viel sie wovon essen sollte und wovon weniger. 6 Wochen ohne Medikamente und ohne ADHS Symptome. Für mich ist es ein Wunder, alhamdullilah. Ohne Gottes Kraft wäre das nie möglich gewesen. Das bedeutet aber nicht, dass wir nichts tun müssen und uns nur ausruhen und beten. Wir müssen schon aktiv nach Lösungen, nach Heilung suchen und dann wird Allah (arabisches Wort für Gott) uns helfen, wenn er will. Wenn du also selbst psychische Erkrankungen oder eine Entwicklungsstörung hast oder dein Kind/ deine Kinder oder Familienangehörige, dann möchte ich dich Ermutigen eure Ernährung umzustellen und selbst zu testen was euch helfen kann. Dabei lernt ihr ganz automatisch euch und euren Körper besser kennen und spürt was euch gut tut.

Auch ergänzend zu einer Psychotherapie kann eine Ernährungsumstellung dazu beitragen, schneller Fortschritte zu machen. Beispielsweise gibt es Lebensmittel, die Ängste verstärken oder verringern können. Wenn wir allein diese Lebensmittel ausfindig machen können, wir der Alltag viel leichter fallen und die positiven Effekte einer Psychotherapie können schneller erreicht werden. Auf meinem YouTube Kanal zeige ich dir kostenlos viele gute Lebensmittel und Rezepte, die dein Wohlbefinden verbessern können.

Brauchst du meine Hilfe persönlich und individuelle, ganzheitlich und gebündelt, dann vereinbare einen Termin mit mir, ganz einfach über meine Kontaktseite. Ich freue mich sich kennenzulernen und dich auf deinem Weg zu begleiten.